Naturhistorisches Museum Wien

Die Pfahlbauforschung und das Naturhistorische Museum Wien

Aufgrund einer Übereinkunft 2012 zwischen dem damals zuständigen Bundesministerium und der Generaldirektion des NHM konnte der Sitz des Kuratorium Pfahlbauten an die Prähistorische Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien angedockt werden. Diese Entscheidung wurde aus unterschiedlichen Gründen der Synergieentwicklung und vor allem auch aufgrund der langjährigen Forschungstradition im Bereich Pfahlbauten am Naturhistorischen Museum Wien getroffen. Der erste Intendant des NHM, Ferdinand Hochstetter, entdeckte bereits 1864 im Auftrag der Akademie der Wissenschaften die erste Pfahlbausiedlung im Keutschacher See (mittlerweile einzige Kärntner UNESCO Welterbestätte). Funde aus dieser Siedlung und aus den kurze Zeit später entdeckten Siedlungen im Attersee und Mondsee gehören zu den allerersten Grundsteinen der prähistorischen Sammlung des Museums. Mit Unterbrechungen wurde die Forschung an den Pfahlbauten bis in die frühen 2000er Jahre an der Prähistorischen Abteilung und darüber hinaus (z.B. Studien zu den Tierknochen von E. Pucher in der Abteilung für Archäozoologie) fortgesetzt. Durch die Kooperation zwischen der Prähistorischen Abteilung und dem Kuratorium Pfahlbauten wurde an diese Tradition wieder angeknüpft und neue Impulse gesetzt.

Foto: Naturhistorisches Museum Wien © NHM, Kurt Kracher

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Fördergeber

 
Das Kuratorium Pfahlbauten wurde im Jahr 2012 von Bund und Ländern ins Leben gerufen, um den österreichischen Teil des internationalen UNESCO-Welterbes „Prehistoric Pile Dwellings around the Alps“ stellvertretend für die Republik Österreich zu betreuen.

Die Fördergeber sind:

Partner und Sponsoren

   
Das UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ wird unterstützt durch: