18.04.2021 - 13:00

Am 1. Österreichischen Welterbetag geht das Kuratorium Pfahlbauten live auf Sendung - im Pfahlbau-TV!

Schule

Die Zusammenarbeit mit Schulen ist besonders wichtig für die Bewusstseinsbildung und Verankerung des UNESCO-Weltkulturerbes „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ in der Bevölkerung. Kinder können einen breiten Personenkreis in ihrem Umfeld erreichen, mit dem die Wissenschaft sonst nicht so leicht in Kontakt treten kann. Zudem handelt es sich um die kommende Generation, die für den Schutz des Welterbes Sorge tragen wird. Das Kuratorium Pfahlbauten ist deshalb darum bemüht attraktive Angebote für Lehrer*innen und Schüler*innen zu schaffen, die mehr über die urgeschichtlichen Pfahlbauten und das UNESCO-Welterbe wissen möchten.

Bei den ersten Projekten zur Vermittlung des UNESCO-Weltkulturerbes standen die Schulen aus den Regionen um die Pfahlbauwelterbestätten im Mittelpunkt.

Besonders wichtig bei diesen Pilotprojekten war, das Interesse am Welterbe zu wecken. Es konnte ein Schulnetzwerk aufgebaut werden, in dem die Schulen langfristig durch das Kuratorium Pfahlbauten betreut werden. Aus der erfolgreichen Zusammenarbeit und der großen Begeisterung an dem Thema konnten in weiterer Folge umfangreichere Projekte gemeinsam mit Schulen entwickelt und durchgeführt werden.

Das Kuratorium Pfahlbauten unterstützt gerne Ihre Schule mit Fachwissen und Kontakten. Bei Interesse bitten wir um Kontaktaufnahme.

Projekte

Apfel (Symbolbild)
Culture Connected 2020/2021
Die Schüler*innen der 4a und 4b der VS 11 – Friedensschule, St. Ruprecht erweitern gemeinsam mit dem GBP „Gartenkinder“ im Rahmen des Projektes den 2019 angelegten Pfahlbaugarten am Gelände der wissenswertwelt.at in Klagenfurt. Dabei lernen sie die Wildobst- und Wildfrüchte, die von den Menschen zurzeit der Pfahlbauten gesammelt wurden, kennen. Das Projekt ist der Versuch, das Verständnis für den natürlichen Kreislauf im Garten, den Wiederanbau und die Nutzung von Wildobst- und Wildfruchtsorten und die Vermittlung des UNESCO-Welterbes Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen mit einander zu verbinden. Dabei werden auch digitale Medien und neue Lernformen genutzt. Gefördert wird das Projekt im Rahmen der Initiative „culture connected“ vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung. 
Preisträger „Die Brennnessel 2019“ 
Auf dem Gelände des Mitmachmuseums wissens.wert.welt in Klagenfurt erweitert das Kuratorium Pfahlbauten den angelegten Pfahlbaugarten – gemeinsam mit den Projektpartnern Landeshauptstadt Klagenfurt, Bildungscampus#Süd, Projekt Gartenkinder und der wissens.wert.welt. Zusammen mit den Schüler*innen des Bildungscampus#Süd entfernen wir die Bodenversiegelung und pflanzen historische Wildobst- und Wildfruchtsorten, die Menschen in der Stein- und Bronzezeit gegessen und genutzt haben. Das Projekt vermittelt jungen Menschen Wissen über Geschichte und Natur und hilft, alte Pflanzensorten zu bewahren und zu rekultivieren. 
Das Projekt „Wildobst und Wildfrüchte der Stein- und Bronzezeit“ ist einer der Preisträger*innen des größten heimischen Naturschutzpreises „Die Brennnessel“ 2019“. Mit dem Preisgeld kann das Projekt umgesetzt und der Pfahlbaugarten auf 2000 Quadratmeter erweitert werden.
Pfahlbaugarten Klagenfurt
Pfahlbaugarten Klagenfurt 
 
Seit 2019 wird auf dem Gelände des Mitmachmuseums wissens.wert.welt Klagenfurt, Primoschgasse 3, gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen des GBP „Gartenkinder“und Schüler*innen aus der VS 11, Friedenschule in Klagenfurt St. Ruprecht, Bildungscampus#Süd, ein Pfahlbaugarten angelegt. Der Garten wird jährlich bebaut und mit wechselnden Projektpartner*innen erweitert. Anfangs wurden drei Beete mit einer Gesamtfläche von 32 m2 mit Wildkräutern, Wildgemüsen und Urgetreiden angelegt – mit Pflanzen, die von den Menschen in der Stein- und Bronzezeit genutzt und gegessen wurden. In der Erweiterungsphase wird der Garten auf 2000 Quadratmeter, also auf das gesamte Außenareal der wissens.wert.welt, ausgedehnt. Dabei werden Wildobst- und Wildfrüchte sowie eine Hecke angepflanzt. 
Vision
Grüne Oasen im urbanen Raum sind selbstverständliche Orte für das Verweilen und Reflektieren. Sie bieten Mensch und Tier Schutz und Besinnung. Das natürliche und historische Erbe der Menschheit wird als unser aller Lebensgrundlage geschätzt und geschützt. 
Kinder zur Zeit der Pfahlbauten
In dem Schulprojekt widmen sich die Volkschule Loibichl, Gemeinde Innerschwand am Mondsee, und das Kuratorium Pfahlbauten ein Schuljahr lang dem Thema „Kinder zur Zeit der Pfahlbauten“. Projektlaufzeit: 2019-2020.
Gemeinsam Kekse backen mit der NMS 3 – Hasnerschule Klagenfurt, um die Schüler*innen für das UNESCO-Welterbe Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen zu begeistern. Projektlaufzeit: 2017/2018

In dem Sparkling Science Projekt werden Schüler*innen aus OÖ und Kärnten selbst zu Forscher*innen. Projektlaufzeit: 2014-2016.
"Sichtbar - unsichtbar" -  Eine Reise in die Welt der Pfahlbauer*innen und wieder zurück.
Sichtbar - unsichtbar. Eine Reise in die Welt der Pfahlbauer*innen und wieder zurück. Keutschacher Volksschüler*innen lernen das Welterbe vor ihrer Haustüre kennen. Projektlaufzeit: 2013-2014.
Kidsmobil
Das Kuratorium Pfahlbauten arbeitet bei der Vermittlung des noch unsichtbaren UNESCO-Welterbe im Keutschacher See mit der wissenswertwelt Klagenfurt zusammen. Gemeinsam wurde der Workshop “Steinzeit” entwickelt, bei dem auch das UNESCO-Welterbe Pfahlbauten in Keutschach behandelt wird. Ab November 2014 kann dieser Workshop für Volksschulen gebucht werden.
 
Das Schulprojekt „Pfahlbauzeit im Seegebiet“ wurde zur Vermittlung des UNESCO-Welterbes an Kinder initiiert. Verschiedene Klassen der Neuen Mittelschule Seewalchen bearbeiten Spezialthemen zu den Pfahlbauten. Projektlaufzeit: 2013.

Fördergeber

 
Das Kuratorium Pfahlbauten wurde im Jahr 2012 von Bund und Ländern ins Leben gerufen, um den österreichischen Teil des internationalen UNESCO-Welterbes „Prehistoric Pile Dwellings around the Alps“ stellvertretend für die Republik Österreich zu betreuen.

Die Fördergeber sind:

Partner und Sponsoren

   
Das UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ wird unterstützt durch: