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Pyramidenkogel-Turm wird Botschafter des UNESCO-Welterbes "Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen"

21. Mai 2019 - Keutschach am See
Foto: Kuratorium Pfahlbauten
UNESCO-Welterbestätte im Keutschahcer See
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Borschüre UNESCO-Welterbe Pfahlbauten neu
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Foto: Steinthaler
Pyramidenkogel-Turm Keutschach/Kärnten
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Pyramidenkogel-Turm wird Botschafter des UNESCO-Welterbes "Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen"

Landeshauptmann Kaiser und Bürgermeister Dovjak begrüßen Abordnungen aus sechs Ländern - Neue Welterbe-Präsentation wird vorgestellt

Keutschach am See - Im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern aus sechs Ländern wird Landeshauptmann Peter Kaiser am Dienstag, dem 14. Mai, um 19 Uhr auf dem Pyramidenkogel eine neue Präsentation zu den Pfahlbauten im Keutschacher See eröffnen. Das einzige UNESCO-Welterbe Kärntens wird künftig in der Skybox des Pyramidenkogel-Turmes einen prominenten Platz einnehmen.

Die neue Präsentation ist der Beginn einer umfassenden Sichtbarmachung des UNESCO-Welterbes in Keutschach am See und ein Herzensprojekt des Bürgermeisters der Gemeinde, Karl Dovjak: "Das Welterbe der Pfahlbauten bewahrt einen reichen Wissensschatz zur Menschheitsgeschichte. Hier geht es um eine größere Idee, nämlich um jene des uns alle verbindenden gemeinsamen Kulturerbes über die Landesgrenzen hinweg."

Vor 155 Jahren war am Grunde des Keutschacher Sees eine jungsteinzeitliche Pfahlbau-Siedlung entdeckt worden, die erste je in Österreich gefundene. Die rund 6000 Jahre alte Siedlung, deren Überreste auf einer versunkenen Insel in rund drei Meter Tiefe am Grunde des Sees liegen, ist seit dem Jahre 2011 Teil des UNESCO-Welterbes "Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen".

"Wir freuen uns sehr, dass der Landeshauptmann Österreichs internationale Partnerinnen und Partner in Keutschach am See begrüßen wird", erklärt Cyril Dworsky, Präsident der internationalen Koordinierungsgruppe, ICG, des Pfahlbau-Welterbes. Diese Gruppe wird in den nächsten zwei Jahren mehrfach in Österreich zusammenkommen, um die Arbeit an der gemeinsamen Welterbe-Stätte in den beteiligten Ländern aufeinander abzustimmen.

Im Beisein der ICG wird Landeshauptmann Kaiser drei neu gestaltete Fenster mit Informationen zum Welterbe erstmals der Öffentlichkeit vorstellen. In Deutsch, Englisch und Slowenisch werden die Besucherinnen und Besucher des Pyramidenkogels künftig lesen können, was man über diese vorwiegend stein- und bronzezeitlichen Siedlungen und insbesondere über die Bebauung der ehemaligen Insel im Keutschacher See weiß. 

Die Idee von Dejan Veranic aus Slowenien, zeitgleich mit dem Treffen der Koordinierungsgruppe auch einen Gedankenaustausch mit einer Delegation aus der Gemeinde Ig in der Nähe des Laibacher Moores in Slowenien stattfinden zu lassen, wurde von Dovjak begeistert aufgegriffen. In der slowenischen Gemeinde befinden sich die nächstgelegenen Pfahlbaufundstellen, die ebenfalls zum UNESCO-Welterbe Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen gehören. 

"Neben dem Besuch des Landeshauptmanns und der auf kommunaler Ebene tätigen Menschen ist vor allem der Besuch der Delegierten aus der Schweiz, Italien, Frankreich, Deutschland und Slowenien eine große Ehre für unsere Gemeinde", lässt Dovjak wissen. Er freue sich schon auf das neue Booklet zu den UNESCO-Pfahlbauten, welches die ICG im Gepäck hat. Die zwanzigseitige Broschüre, welche die Vertreter der Länder gemeinsam erstellt haben, wird ebenfalls an diesem Abend präsentiert.

Hintergrundinformation:

Im Jahre 2011 wurden 111 Pfahlbausiedlungen als UNESCO-Welterbe "Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen" in die Welterbe-Liste eingeschrieben. Die Fundstellen befinden sich in der Schweiz, Italien, Deutschland, Frankreich, Slowenien und Österreich. Die Managerinnen und Manager in den einzelnen Ländern fungieren in einer internationalen Koordinierungsgruppe (ICG), welche sich regelmäßig trifft, um die Arbeiten rund um die gemeinsame Welterbe-Stätte zu koordinieren. 

Die Präsidentschaft der ICG wechselt im zweijährlichen Turnus. In der aktuellen Periode hat Cyril Dworsky aus Österreich den Vorsitz inne. Er steht dem Kuratorium Pfahlbauten als Geschäftsführer vor, welches mit dem Management der fünf zugehörigen Pfahlbausiedlungen im Attersee, Mondsee ( beide OÖ) und dem Keutschacher See betraut ist.

Bilder (Bild vom Turm: Steinthaler, alle anderen Bilder: Kuratorium Pfahlbauten) 

Die Presseaussendung wurde vom Kuratorium Pfahlbauten gemeinsam mit der Gemeinde Keutschach am See erstellt. 

Rückfragehinweis: 

Kuratorium Pfahlbauten
www.pfahlbauten.at 
Dr.in Lieselore Meyer
Site Management Kärnten
Keutschach 1
9074 Keutschach am See
Email: meyer@pfahlbauten.at
Tel.: +43-069919276074

Mag.a Carmen Löw
Public Relationship und Presse
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Fördergeber

 
Das Kuratorium Pfahlbauten wurde im Jahr 2012 von Bund und Ländern ins Leben gerufen, um den österreichischen Teil des internationalen UNESCO-Welterbes „Prehistoric Pile Dwellings around the Alps“ stellvertretend für die Republik Österreich zu betreuen.

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