Kuratorium Pfahlbauten - Burgring 7, 1010 Wien
Tel.: +43 (0) 1 521 77 295, Email: info@pfahlbauten.at

Monitoring der UNESCO-Welterbe-Pfahlbauten in Oberösterreich und Kärnten

1. Oktober 2018 - Wien / Attersee / Mondsee / Keutschach am See,
Monitoring-Tauchgang an einem UNESCO-Pfahlbau (Bild: Kuratorium Pfahlbauten).
Monitoring-Tauchgang an einem UNESCO-Pfahlbau (Bild: Kuratorium Pfahlbauten).
Henrik Pohl beim Monitoringeinsatz (Bild: Kuratorium Pfahlbauten).
Henrik Pohl beim Monitoringeinsatz (Bild: Kuratorium Pfahlbauten).
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Vom 1. - 26. Oktober findet heuer das Monitoring an den zur UNESCO-Welterbestätte "Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen" gehörenden Pfahlbauten Österreichs statt.

Das Team des Kuratoriums Pfahlbauten wird vom 1.-26. Oktober die UNESCO-Pfahlbauten im Attersee, Mondsee und Keutschacher See überprüfen. Ziel des Monitorings ist es, Veränderungen an den UNESCO-Pfahlbauten möglichst frühzeitig zu erkennen. Dies soll sicherstellen, dass Gefahrenquellen für das wertvolle Kulturgut rechtzeitig eingedämmt werden können.

"Die Überwachung der Pfahlbauten, die zu unserer internationalen UNESCO-Welterbestätte gehören, ist eine wichtige Verpflichtung, der wir im Kuratorium Pfahlbauten gerne nachkommen", erklärt Cyril Dworsky, der mit dem Management der UNESCO-Pfahlbauten in Österreich betraut ist. Es sei dadurch bereits gelungen, Schäden zu verhindern, wie etwa im Bereich der Pfahlbauten von Abtsdorf. Die überlangen Ankerketten von Freizeitboot-Bojen hatten sich dort tief ins Erdreich eingegraben. Das Monitoring konnte die Problematik klar aufzeigen, ebenso wie die ersten Erfolge, die wir mit der Umrüstung auf denkmalgerechte Ankerbojen dort schon nach kurzer Zeit hatten", berichtet Dworsky.

Henrik Pohl, der Site Manager des Kuratoriums Pfahlbauten in Oberösterreich, wird das Monitoring leiten. Zu seinem Team gehören die ForschungstaucherInnen Esther Unterweger, Markus Hochhold und Verena Streng. Gemeinsam werden die vier alle fünf österreichischen UNESCO-Pfahlbauten systematisch abtauchen und dokumentieren. Ein besonderes Augenmerk wird im Attersee dieses Jahr dabei den Schäden durch das Ankern in den Pfahlbausiedlungen gelten. Dazu Dworsky: "Wir haben aufgrund unserer Beobachtungen schon vor einer Weile gemeinsam mit dem Bundesdenkmalamt um ein Ankerverbot im Bereich der Fundstellen ersucht, das auch bereits in Kraft ist." Ob das Verbot, an dessen zukünftiger Kennzeichnung man zurzeit intensiv arbeitet, bereits eingehalten wird, interessiert die Fachleute nun besonders.

Überprüft werden die Pfahlbauten von Litzlberg Süd (OÖ) sowie Abtsdorf I und III im Attersee (OÖ) vom 1.-10. Oktober 2018. Die Pfahlbauten von See im Mondsee (OÖ) werden vom 11.-19. Oktober untersucht. Der Pfahlbau im Keutschacher See (K) steht vom 22.-26. Oktober auf dem Programm.

Hintergrundinformation
Das Kuratorium Pfahlbauten betreut den österreichischen Teil des internationalen UNESCO-Welterbes „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“. Die Organisation ist als gemeinnütziger Verein nach österreichischem Recht von der Republik Österreich und den Bundesländern Oberösterreich und Kärnten ins Leben gerufen worden. Geschäftsführer ist Cyril Dworsky.

Bildmaterial
Bilddatei: PA20181001_MonitoringUNESCO-Pfahlbauten_01
Bildnachweis: Kuratorium Pfahlbauten
Bildunterschrift: Monitoring-Tauchgang an einem UNESCO-Pfahlbau.
 
Bilddatei: PA20181001_MonitoringUNESCO-Pfahlbauten_02
Bildnachweis: Kuratorium Pfahlbauten
Bildunterschrift: Henrik Pohl beim Monitoringeinsatz.
 
Rückfragehinweis
Kuratorium Pfahlbauten
Mag. Carmen Löw
Public Relationship und Presse
Burgring 7
1010 Wien
Tel: +43 (0)699 181 05410
E-Mail: loew@pfahlbauten.at
www.pfahlbauten.at

 

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PA20181001_MonitoringUNESCO-Pfahlbauten_02 Presse Downloads Bilddatei: PA20181001_MonitoringUNESCO-Pfahlbauten_02 Bildnachweis: Kuratorium... Download
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Fördergeber

 
Das Kuratorium Pfahlbauten wurde im Jahr 2012 von Bund und Ländern ins Leben gerufen, um den österreichischen Teil des internationalen UNESCO-Welterbes „Prehistoric Pile Dwellings around the Alps“ stellvertretend für die Republik Österreich zu betreuen.

Die Fördergeber sind:

Partner und Sponsoren

   
Das UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ wird unterstützt durch: