Kuratorium Pfahlbauten - Burgring 7, 1010 Wien
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Die Schülerpräsentation "Pfahlbauten am Keutschacher See und rund um die Alpen"

5. März 2016
Die SchülerInnen der HAK 1 präsentieren ihre Diplomarbeit in Keutschach v. links: Bruno Maldoner, Site Managerin Lieselore Meyer, Christine Krutner, HAK1, Johanna Tauschitz, David Kramer, Michaela Weratschnig, Theo Hibler, Elena Horn, Peter Zwettler, Franz Hudelist Direktor HAK 1 - Foto: Michael Tavernaro
Bruno Maldoner vom Bundeskanzleramt eröffnete die Veranstaltung - Foto: Michael Tavernaro
Peter Zwettler, Obmann des Vereins "Pfahlbauten - Seental Keutschach" stellte das Projekt vor - Foto: Michael Tavernaro
Reges Publikumsinteresse bei der Präsentation im Schloss-Stadel Keutschach - Foto: Michael Tavernaro
v. links: Alfred Trey, Vizepräsident der WKO Kärnten, Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger, Direktor der HAK1 Klagenfurt Franz Hudelist - Foto: Michael Tavernaro
Helena Seidl da Fonseca, Kuratorium Pfahlbauten, beantwortete archäologische Publikumsfragen zum Thema Pfahlbauten - Foto: Michael Tavernaro
Site Managerin Lieselore Meyer bedankte sich bei den SchülerInnen für ihr Engagement - Foto: Michael Tavernaro
Das Projektteam der HAK1 ist jetzt für 6000 Jahre "konserviert". - Foto: Michael Tavernaro
Ein kleines Dankeschön bekam Site Managerin Lieselore Meyer vom Projektteam einen Blumenstrauss - Foto: Michael Tavernaro
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Die SchülerInnen Johanna Tauschitz, Michaela Weratschnig, Elena Horn, David Kramer und Theo Hibler von der Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule 1 in Klagenfurt stellten gestern Ihr Marketingkonzept für das Kuratorium Pfahlbauten - Site Management Kärnten der Gemeinde Keutschach vor.

Sie hatten hohen Besuch und durften zu Recht aufgeregt sein. Bürgermeister Karl Dovjak aus Keutschach, Bürgermeister Stefan Deutschmann aus Grafenstein, Präsident des Landesschulrates Rudolf Altersberger, Direktor Franz Hudelist von der HAK1, viele Gemeinderäte und Gemeinderätinnen aus Keutschach und der Ansprechpartner für UNESCO-Welterbekonventionen in Österreich vom Bundeskanzleramt Bruno Maldoner waren zu Gast und wollten mehr über die Ergebnisse der jungen Marketingspezialisten wissen.

Ziel ihrer Matura-Arbeit war es, verschiedene Methoden für das Site Management Kärnten zu entwickeln, um das Interesse der Kärntner Bevölkerung an dem UNESCO-Weltkulturerbe "Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen" um mindestens 10% zu steigern. 

Vor der Erstellung ihres Marketing-Konzeptes mussten die SchülerInnen jedoch erst mehr über den aktuellen Kenntnisstand der Kärntner Bevölkerung über die einzige UNESCO-Welterbestätte in Kärnten in Erfahrung bringen. Deswegen führten sie im Sommer 2015 eine Umfrage im Strandbad Klagenfurt und in der Stadt Klagenfurt durch und befragten 150 KärtnerInnen und UrlauberInnen.

Ein von den MaturantInnen ausgearbeiteter Fragenkatalog ermöglichte es ihnen, nicht nur Daten über den Informationsstand zu erfassen, sondern durch offene Fragen auch Interessensschwerpunkte, Angebots-Wünsche und Informations-Kanäle der Befragten zu erheben. Dabei stellte sich heraus, dass die junge Generation (14-30 Jahre) und die Generation 60+ über sehr viel Wissen zu urgeschichtlichen Pfahlbauten verfügen. Das es auch Pfahlbauten in Kärnten gibt wussten nur 36 der befragten Personen. 

Nach der Analyse der Umfragen entwickelten die MaturantInnen mit Hilfe diverser Strategien wie:
- der Markt- und Umfeldanalyse nach Porter,
- der SWOT-Analyse, 
- der SMART-Methode 
- und dem erweiterten Marketing-Mix, Ihr Marketingkonzept. 
 
Wie es zur erfolgreichen Kooperation zwischen der HAK 1 Klagenfurt und dem Site Management Kärnten kam, berichtet Lieselore Meyer in Ihrem Blogbeitrag „Es wird vielleicht ein wenig ein zaches Thema...“ - Das UNESCO-Welterbe Pfahlbauten in Keutschach als Maturaprojekt in der HAK 1 Klagenfurt.

Fördergeber

 
Das Kuratorium Pfahlbauten wurde im Jahr 2012 von Bund und Ländern ins Leben gerufen, um den österreichischen Teil des internationalen UNESCO-Welterbes „Prehistoric Pile Dwellings around the Alps“ stellvertretend für die Republik Österreich zu betreuen.

Die Fördergeber sind:

Partner und Sponsoren

   
Das UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ wird unterstützt durch: