Kuratorium Pfahlbauten - Burgring 7, 1010 Wien
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Fact Sheet: Prähistorische Pfahlbauten in Österreich

Anzahl der bekannten prähistorischen Pfahlbaustätten in Österreich

Derzeit 29 wissenschaftlich gesichert.

Die Ausdehnung der Siedlungen und ihre zeitliche Abfolge sind noch nicht flächendeckend untersucht. Die Zahl voneinander unabhängiger Siedlungen lässt sich insbesondere im Bereich der dicht besiedelten Strandplatten im Norden und Nordwesten des Attersees daher aktuell nur schätzen.

Seen in Österreich mit prähistorischen Pfahlbaustätten

Attersee (OÖ),
Hafnersee (KT),
Keutschacher See (KT),
Mondsee (OÖ) und
Traunsee (OÖ).

Generelle Zeitstellung der Pfahlbaustätten in Österreich

Nach aktuellem Kenntnisstand 4. Jahrtausend v.Chr. bis 1. Jahrtausend v.Chr.

Die meisten österreichischen Seeufersiedlungen stammen aus der späten Jungsteinzeit (Neolithikum), die auch als Kupfer(stein)zeit (Chalkolithikum, Äneolithikum, ca. 4300 – 2200 v.Chr.) bezeichnet wird.

Größe

Die größte Pfahlbausiedlung in Österreich ist die Siedlung Aufham im Attersee mit einer Flächenausdehnung von ca. 15.000 m². Die kleinsten Siedlungen haben ca. 1000 m².

Fördergeber

 
Das Kuratorium Pfahlbauten wurde im Jahr 2012 von Bund und Ländern ins Leben gerufen, um den österreichischen Teil des internationalen UNESCO-Welterbes „Prehistoric Pile Dwellings around the Alps“ stellvertretend für die Republik Österreich zu betreuen.

Die Fördergeber sind:

Partner und Sponsoren

   
Das UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ wird unterstützt durch: