Zeichnen unter Wasser
Kuratorium Pfahlbauten

Aktuelles

Aktivitäten

Durch seine Tätigkeiten schützt, erforscht und vermittelt das Kuratorium Pfahlbauten das UNESCO-Welterbe.

Das Kuratorium Pfahlbauten ist vornehmlich für die zum UNESCO-Welterbe erklärten Pfahlbausiedlungen zuständig. Als oberste Priorität gilt es den Schutz dieser Welterbestätten zu gewährleisten.         

Neue Projekte mit Bezug auf prähistorischen Pfahlbauten an Österreichs Seen sollen allerdings auch frischen Wind in dieses Forschungsfeld bringen und akademischen Nachwuchs für dieses Gebiet gewinnen.

Und nicht zuletzt ist es ein zentrales Anliegen, Anteil am Welterbe zu geben und das Wissen um das Leben in der Urgeschichte zu vermitteln. Ein besonderes Augenmerk liegt hier auf der Zusammenarbeit mit Schulen und der Bildung der nächsten Generationen.

Angelequipment an der Untiefe verrät uns, dass das Angelverbot an der Fundstelle nicht eingehalten wird.
Laufend
Kärnten
Monitoring

Die Station Keutschach ist eine seit 1864 bekannte neolithische Siedlung im zentralen Bereich des Keutschacher Sees in Kärnten. In den 150 Jahren seit ihrer Erstentdeckung haben sich zahlreiche Forscher, Gelehrte aber auch interessierte Laien  mit den Funden beschäftigt. Mit den bisher gesicherten Daten von 3947/46 v. Chr. ist diese Siedlung zugleich die bisher älteste bekannte Pfahlbausiedlung in Österreich. 

See am Mondsee
Laufend
Oberösterreich
Monitoring

Die Station See ist eine seit 1872 bekannte neolithische Seeufersiedlung im Flachwasserbereich vor dem Ausfluss des Mondsees, Oberösterreich. Die heute noch sichtbaren Überreste der Station See befinden sich auf einer leicht abfallenden Strandplatte in einer Wassertiefe von 1,8 m bis 5 m.

Fund UW Keutschach
Laufend
Kärnten
Schutzmaßnahmen

Seit ihrer Ernennung zum UNESCO-Welterbe, Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ werden die fünf österreichischen Fundstellen durch ein regelmäßiges unterwasserarchäologisches Monitoring des Kuratorium Pfahlbauten überwacht. Das Monitoring an der Untiefe im Keutschacher See, im Bereich der prähistorischen Siedlung, wird seit 2013 durchgeführt. Dabei konnten an der 6000 Jahre alten Pfahlbausiedlung mehrere natürliche und vom Menschen verursachte Eingriffe in die UNESCO-Welterbestätte beobachtet werden.