Welterbe Pfahlbauten – sichtbar. spürbar. weitertragen.
Wie können Kinder ein Welterbe nicht nur kennenlernen, sondern auch persönlich erleben und weitertragen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Projekts „Welterbe Pfahlbauten – sichtbar. spürbar. weitertragen.“ für die 3. und 4. Klassen der Volksschule Keutschach.
Welterbe Pfahlbauten – sichtbar. spürbar. weitertragen.
Wie können Kinder ein Welterbe nicht nur kennenlernen, sondern auch persönlich erleben und weitertragen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Projekts „Welterbe Pfahlbauten – sichtbar. spürbar. weitertragen.“ für die 3. und 4. Klassen der Volksschule Keutschach.
Im Fokus steht die UNESCO-Welterbestätte der prähistorischen Pfahlbauten am Keutschacher See. Gemeinsam mit Expert:innen und einer Künstlerin setzen sich die Schüler:innen in der Projektwoche vom 15. bis 19. Juni 2026 auf vielfältige Weise mit dem Leben der Menschen vor rund 6.000 Jahren auseinander. Sie erfahren, warum die Pfahlbauten zum UNESCO-Welterbe zählen, welche archäologischen Spuren bis heute erhalten sind und weshalb ihr Schutz von besonderer Bedeutung ist.
Während der Projektwoche werden verschiedene Themenbereiche der Urgeschichte praxisnah vermittelt. In Workshops zur Archäologie, zur Musik in der Urgeschichte und zur Ernährung in der Jungsteinzeit können die Kinder selbst aktiv werden. Sie zeichnen archäologische Funde, bauen Musikinstrumente aus recycelten Materialien und erkunden den Pfahlbaugarten in Keutschach. Die Aktivitäten finden überwiegend im Freien auf dem Schulgelände statt und verbinden Wissensvermittlung mit praktischem Erleben. Am Mittwoch, dem 17. Juni, steht eine Exkursion zum Morostig bei Ig in Slowenien auf dem Programm. Dort besuchen die Schüler:innen im Rahmen eines geführten Rundgangs das Museum und die rekonstruierten Pfahlbauten.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der kreativen Auseinandersetzung mit dem Welterbe. Gemeinsam mit einer Land-Art-Künstlerin gestalten die Schüler:innen vergängliche Kunstwerke aus Naturmaterialien wie Zweigen, Blättern, Gräsern, Steinen, Rinde, Schneckenhäusern und Wildblumen. Dabei entstehen individuelle Werke, die Natur, Geschichte und Kreativität miteinander verbinden und neue Zugänge zum UNESCO-Welterbe eröffnen.
Den Abschluss des Projekts bildet eine Präsentation für Eltern sowie Mitschüler:innen anderer Klassen. Die Kinder geben Einblicke in ihre Erfahrungen und zeigen, was sie über das Leben der Menschen zur Zeit der Pfahlbauten gelernt haben.
Das Projekt verbindet kulturelles Erbe, Naturerlebnis und kreatives Gestalten. Es ermöglicht den Schüler:innen, das UNESCO-Welterbe Pfahlbauten nicht nur kennenzulernen, sondern es sichtbar, spürbar und nachhaltig in ihre Lebenswelt zu integrieren.
Projektpartner:
Kuratorium Pfahlbauten
Verein Pfahlbauten Seental Ketuschach – Freunde des Welterbes
Projektleitung:
Mag. Dr. Lieselore Meyer (Kuratorium Pfahlbauten)