Kuratorium Pfahlbauten - Burgring 7, 1010 Wien
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Mooswinkel 2019 - Erste Grabungstage

3. April 2019

In der letzten Woche bis heute haben wir mit einiger Anstrengung die Grabungstechnik unter Wasser und die Forschungsbasis in Scharfling am Mondsee aufgebaut.

Neu war die Abdeckung des gesamten Grabungsumfeldes mit Geotextil und das Einbringen von L-Profilblechen als Profilschutz. Der Grabungsschnitt von 2018 sah zum Glück unverändert aus und die Sichtweite unter Wasser ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich besser.

Am Montag haben wir uns ausführlich Zeit genommen für eine Besprechung aller notwendigen Dinge, inklusive der neu strukturierten Fundverwaltung. Doris, Susi und Samuel haben die Schlämmstationen eingerichtet. Samuel hat Informationsschreiben an alle Anrainer verteilt.

Zum Abschluss des gestrigen Tauchgangs ist eine Sicherheitsübung mit Markus als Leiche durchgeführt worden. Er wurde erfolgreich gerettet. Diese Übungen mit einer funktionierenden Rettungskette sind wirklich wichtig für uns.

Heute am Dienstag, begannen wir mit dem Absaugen der Deckschichten und konnten sogar schon die erste Dokumentationsoberfläche mit Film und Foto aufnehmen.

Insgesamt ist es bisher also super gelaufen. Nur das Wasser ist arg kalt und verursacht uns allen kalte Hände und Füße und mir schon erste Ohrprobleme.

 

Zugehöriges Projekt


Forschungen in den Seeufersiedlungen in Attersee und...

Henrik Pohl ist als Site Manager des Kuratoriums Pfahlbauten in Oberösterreich für das UNESCO-Welterbe der Prähistorischen Pfahlbauten zuständig.

Herrliche Landschaft am Mondsee. (Bild: OÖLM - Kuratorium Pfahlbauten)
Herrliche Landschaft am Mondsee. (Bild: OÖLM - Kuratorium Pfahlbauten)
Sicherheitstraining mit Markus als Leiche. (Bild: OÖLM - Kuratorium Pfahlbauten)
Sicherheitstraining mit Markus als Leiche. (Bild: OÖLM - Kuratorium Pfahlbauten)
ForschungstaucherInnen und Bootsführer.  (Bild: OÖLM - Kuratorium Pfahlbauten)
ForschungstaucherInnen und Bootsführer. (Bild: OÖLM - Kuratorium Pfahlbauten)
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Fördergeber

 
Das Kuratorium Pfahlbauten wurde im Jahr 2012 von Bund und Ländern ins Leben gerufen, um den österreichischen Teil des internationalen UNESCO-Welterbes „Prehistoric Pile Dwellings around the Alps“ stellvertretend für die Republik Österreich zu betreuen.

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