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Impressionen: Der Keutschacher See – ein ganz besonderer See

4. Januar 2016

Der Keutschacher See, der früher Plaschischen See genannt wurde, ist nicht der größte, tiefste oder fischreichste See Kärntens, wohl aber einer der bemerkenswertesten Seen in diesem an Seen so reichen Bundesland. Immerhin gibt es in Kärnten 1270 stehende Gewässer. Er ist der einzige See Kärntens, in dem sich eine UNESCO-Welterbestätte befindet. Die 6000 Jahre alte urgeschichtliche Siedlung auf einer versunkenen Insel inmitten des Sees zählt seit 2011 zum UNESCO-Welterbe "Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen".

Über Jahrtausende prägte der See die Landschaft und das Leben der BewohnerInnen im Seental Keutschach. Heute ist der Keutschacher See ein wichtiger Faktor für den Tourismus und bekannt für seine gute Wasserqualität. Und mit der UNESCO-Welterbestätte hat Keutschach einen ganz außerordentlichen kulturellen Schatz, den es zu schützen, zu erhalten und zu vermitteln gilt. Ich freue mich schon auf die gemeinsame Vermittlungsarbeit in Keutschach und wünsche Ihnen ein gutes und erfolgreiches Jahr 2016!

Daten zum Keutschacher See:
Fläche 1,3 km2 – sechstgrößter See Kärntens
Hohe Wassertemperaturen – im Sommer über 25o Celsius
Seehöhe (m. ü. A.) 506
Fläche 1,3271 km2
Max. Tiefe 15,6 m

Im Laufe der Zeit veränderten sich der See und die ihm umgebende Landschaft ihr Aussehen immer wieder. Hier ein paar Impressionen vom Keutschacher See der letzten 100 Jahre.

Für die Fotos vom Nordufer des Keutschacher See bedanke ich mich sehr herzlich bei Marion Schaschl. Für die stimmungsvollen Aufnahmen aus dem Sommer 2013 und das Panoramabild ein herzliches Dankeschön an Michael Tavernaro. Der Gemeinde Keutschach vielen Dank für das Zurverfügungstellen der Ansichtskarten aus dem Archiv.

Lieselore Meyer ist als Site Managerin des Kuratoriums Pfahlbauten in Kärnten für das UNESCO-Welterbe der Prähistorischen Pfahlbauten zuständig.

Panorama vom Keutschacher See (Bild: Michael Tavernaro)
Panorama vom Keutschacher See (Bild: Michael Tavernaro)
Der Keutschacher See auf einer Ansichtskarte von 1905 in der Österreichische Nationalbibliothek ( Verlag Leon Sen.;  Bild: http://data.onb.ac.at/AKON/AK066_49)
Der Keutschacher See auf einer Ansichtskarte von 1905 in der Österreichische Nationalbibliothek ( Verlag Leon Sen.; Bild: http://data.onb.ac.at/AKON/AK066_49)
Der Keutschacher See mit Mittagskogel auf einer alten Ansichtskarte mit Campinggästen, wahrscheinlich 1950er Jahre (Bild: aus dem Bestand der Gemeinde Keutschach)
Der Keutschacher See mit Mittagskogel auf einer alten Ansichtskarte mit Campinggästen, wahrscheinlich 1950er Jahre (Bild: aus dem Bestand der Gemeinde Keutschach)
Der Keutschacher See mit Mittagskogel auf einer alte Ansichtskarte. (Bild: aus dem Bestand der Gemeinde Keutschach)
Der Keutschacher See mit Mittagskogel auf einer alte Ansichtskarte. (Bild: aus dem Bestand der Gemeinde Keutschach)
Das Nordufer des Keutschacher Sees im Winter 2015 (Bild: Marion Schaschl)
Das Nordufer des Keutschacher Sees im Winter 2015 (Bild: Marion Schaschl)
Das Nordufer des Keutschacher Sees im Winter 2015 (Bild: Marion Schaschl)
Das Nordufer des Keutschacher Sees im Winter 2015 (Bild: Marion Schaschl)
Der Keutschacher See im Sommer 2013. (Bild: Michael Tavernaro)
Der Keutschacher See im Sommer 2013. (Bild: Michael Tavernaro)
Der Keutschacher See im Spätsommer 2013. (Bild: Michael Tavernaro)
Der Keutschacher See im Spätsommer 2013. (Bild: Michael Tavernaro)
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Das Kuratorium Pfahlbauten wurde im Jahr 2012 von Bund und Ländern ins Leben gerufen, um den österreichischen Teil des internationalen UNESCO-Welterbes „Prehistoric Pile Dwellings around the Alps“ stellvertretend für die Republik Österreich zu betreuen.

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