29.03.2019 - 19:00

In seinem Vortrag „Mit dem Tauchroboter zu den UNESCO-Pfahlbauten“  

am 29. März 2019 um 19:00 Uhr im Schoss-Stadel in Keutschach am See

berichtet Marco Block-Berlitz über das Forschungsprojekt Archeonautic. Im Rahmen dieses Projektes werden 

auch die Pfahlbauten in Kärnten mit einem semiautonomen Tauchroboter untersucht und so die ca. 6000 Jahre alten 

archäologischen Reste dokumentiert.

Ausstellung „Fischerei und Fische im Attersee“

27. Dezember 2018

Der Verein Freunde der Archäologie zeigt erstmalig eine umfassende Ausstellung zum Thema Fischerei und Fische im Attersee mit besonderem Augenmerk darauf, wie die BewohnerInnen des Attersee ihre Fische einst und jetzt gefangen haben. Wie kaum ein anderer Erwerbszweig war und ist die Fischerei auf die Natur angewiesen und von ihr abhängig. Die eiszeitliche Entstehung des Attersees, seine Lage als Endglied einer Seentreppe und die wechselnden jahreszeitlichen Verhältnisse am See spielen eine große Rolle für die einzigartige Ökologie des Sees, die für sein klares, türkisfarbiges Wasser, aber auch für seine relative Fischarmut verantwortlich ist.

Der Attersee gehört zu den bestuntersuchten Gewässern in Österreich. Von den 30 nachgewiesenen Fischarten wurden nur wenige von der Berufsfischerei befischt, deren Fischrechte dank einer wechselvollen Geschichte über den ganzen See verteilt sind.

Auf einem spannenden Rundgang durch die Ausstellung mit Arnold Mörzinger und bei seinem einführenden Vortrag gab es Antworten auf die Fragen:
Wie holt man heute die Fische aus dem Wasser und wie verfuhr man in der Frühgeschichte? Welche Fische gab es früher und heute? Was haben die BewohnerInnen der Pfahlbauten gegessen? Wie kam man von einer Seeseite auf die andere? Leiden die Seen unter Klimastress?

Mit Hilfe von Schautafeln, Filmen, originalen Fischereigeräten, Präparaten von Fischen und Modellen von Zillen (Traunerln) werden der Fischfang am Attersee, seine Ökologie und Fischfauna und seine wissenschaftliche Beforschung durch das Bundesamt für Wasserwirtschaft und Gewässerökologie (Scharfling) und durch das Forschungsinstitut für Limnologie der Universität Innsbruck (Mondsee) und vieles mehr informativ und verständlich für Sachkundige, Angler aber auch Nichtfischer dargestellt. Unter anderem können die Besucherinnen und Besucher an einer Vitrine mit Fischpräparaten aktive Fischkunde betreiben.

Die Ausstellung wird bis Ende Mai 2019 im Atarhof Attersee zu sehen sein. Die Adresse lautet: Am Landungsplatz 1, 4864 Attersee am Attersee. Geöffnet ist der Atarhof immer dienstags von 14:00Uhr bis 17:00Uhr, außerdem jeden Sonntag von 10:00Uhr bis 13:00Uhr und Samstags nach Anmeldung. Anmelden zu einer Führung kann man sich auf der Website der Freude der Archäologie unter https://www.archaeofreunde.at/kontakt.

 

Der Pfahlbauten-Blog ist nominiert.

Helga Oeser ist habilitierte Pharmazeutin und am Attersee als Pfahlbau-Vermittlerin tätig.

Fang einer prächtigen Seeforelle 1963. (Bild: Freunde der Archäologie)
Fang einer prächtigen Seeforelle 1963. (Bild: Freunde der Archäologie)
Vitrine mit Fischpräparaten. (Bild: Freunde der Archäologie)
Vitrine mit Fischpräparaten. (Bild: Freunde der Archäologie)
Fischergarnspindel. (Bild: Freunde der Archäologie)
Fischergarnspindel. (Bild: Freunde der Archäologie)
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Das Kuratorium Pfahlbauten wurde im Jahr 2012 von Bund und Ländern ins Leben gerufen, um den österreichischen Teil des internationalen UNESCO-Welterbes „Prehistoric Pile Dwellings around the Alps“ stellvertretend für die Republik Österreich zu betreuen.

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